AUA: Im Fokus – Tatort Justiz

Bekanntgabe der Erstellung des Bericht des außerparlamentarischen unabhängigen Bürgeruntersuchungsausschusses AUA: Im Fokus – Tatort Justiz am Karfreitag, den 19. April 2019. Dieses Dossier ergeht an alle verantwortlichen Institutionen und Amtsträger der Republik Österreich.

Herausgegeber: Aktionsplattform Bürgerdemokratie statt Parteiendiktatur, Schüttaustrasse 1-39/19/7, A-1220 Wien

Karfreitagsdossier: KIRCHE & STAAT – EINE UNHEILIGE ALLIANZ

Das pädokriminelle Netzwerk in Österreich und die Methoden seiner Vertuschung mit einer Resolution für Österreich

Am Beispiel des Lehrers Herbert Szlezak, dem Aufdecker des Missbrauchsskandals rund um das August Aichhorn Haus,  soll gezeigt werden, dass in Österreich unbescholtene  Menschen, die ihre Dienst- und Gewissenspflicht erfüllen von der Justiz nicht unterstützt,  sondern vielmehr die Aufdecker dann selbst unter Druck kommen und von kriminellen Teilen der  Justiz verfolgt werden und versucht wird, sie mit Hilfe von durch Rechtsbeugung und Rechtsbruch herbeigeführten Fehlurteilen,  existentiell fertig zu machen.

Dieser Bericht basiert auf Recherchen des außerparlamentarischen unabhängigen Bürgeruntersuchungsausschusses AUA und auf Dokumentationen der Opferschutzorganisation Opferoffensive.

Als Quellschriften dienen die BEWEISMITTEL ZUM Strafverfahren Republik Österreich gegen Herbert Szlezak 91Hv 93/17p-1/6 / Oberlandesgericht Wien 18 Bs 134/18i und Dokumente der Causa Josef Holzinger.

Vorwort

In Österreich hat sich seit vielen Jahren ein pädo-kriminelles Netzwerk etabliert und Politik und Behörden infiltriert. Nur deshalb war es möglich, dass jahrzehntelang Tausende von Kindern in Heimen, Wohngemeinschaften, Behinderteneinrichtungen und kirchlichen Internaten gequält, vergewaltigt und sexuell ausgebeutet wurden. Nur durch die intensive Medienberichterstattung ist zuerst die Kirche und dann auch die Politik gezwungen worden
zu reagieren und diese Tatsache einzugestehen. (Siehe Medienberichterstattung Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen wie Internaten der Schulbrüder, Benediktiner etc. und Landeskinderheimen August Aichhorn Haus, Schloss Wilhelminenberg, Kinderheim Hohe Warte etc.)

Um die Opfer zu entschädigen wurden von der katholischen Kirche und von der Landespolitik Kommissionen eingerichtet, die Missbrauchstäter blieben aber bis zum heutigen Tag ungeschoren. Leider ist die österreichische Justiz nicht willens die zahlreichen immer noch aktiven Täter unschädlich zu machen. So wurde von führenden Vertretern der Staatsanwaltschaft Wien bis hin zum leitenden Oberstaatsanwalt die Aktivitäten des pädokriminellen Netzwerks auch im Fall Kampusch amtsmissbräuchlich vertuscht.

Der ehemalige Präsident des obersten Gerichtshofs Dr. Johann Rzeszut hat diese Tatsache in seinem Brief an die Clubobmänner aller im Parlament vertretenen Parteien öffentlich gemacht. Viele in ihrer Kindheit z.B. in katholischen Eliteschulen schwerstmissbrauchte Zöglinge haben sich im Laufe der Schuljahre mit ihren Tätern solidarisiert und missbrauchen nun gemeinsam mit ihren Peinigern die nächste Schülergeneration.
Aus diesen Täterketten sind Seilschaften entstanden, die sich gegenseitig in Machtpositionen hieven und ihre Macht dazu missbrauchen, an Kinder heranzukommen um diese straffrei sexuell ausbeuten zu können. Aufdecker, die dieser kriminellen Organisation auf die Schliche kommen werden existenziell bedroht, gemobbt, versetzt, gekündigt, besachwaltet, zwangspsychiatriert, zwangspensioniert oder sogar ermordet (Oberst Franz Kröll Chefermittler im Fall Kampusch).

Der österreichischen Politik und den zuständigen Behörden sind diese Fakten durchaus bekannt. Sie werden seit Jahren von Opfern, Angehörigen von Opfern, Lehrern, Erziehern, Sozialarbeitern und Opferschutzvereinen darauf hingewiesen. (Karlsson Bericht „Verwaltete Kinder“ 1974).

Der Verein Opferoffensive weißt seit vielen Jahren nachweislich sämtliche verantwortlichen Amtsträger: Minister, Abgeordnete aller Parteien Landeshauptleute, Bischöfe und Spitzenbeamte von Justiz, Polizei und Jugendamt auf die Existenz “pädokrimineller Netzwerke“ hin, und hat auch immer wieder Anzeige gegen zahlreiche Täter und Täterorganisationen erstattet.

Diese werden aber bis zum heutigen Tag von unserer täterfreundlichen Justiz geschützt und trotz tausender Opfer wird, immer noch die Existenz dieser kriminellen Netzwerke, die sich jetzt auch ungehindert an Flüchtlingskindern vergreifen, geleugnet.

Es sei in diesem Zusammenhang auf ein Zitat von Nationalratspräsidentin Mag. Prammer bezüglich der Ära von Justizministerin Mag. Bandion-Ortner vom 30.1.2011 hingewiesen.

„Die Strukturen in Österreich funktionieren noch ganz gut – bis auf die Justiz!“