BUWOG – eine unbequeme Wahrheit

54,90 

Dr. Wolfgang Lederbauer
BUWOG – eine unbequeme Wahrheit
Mit einem Vorwort von Herbert Szlezak

Gebundene Ausgabe 4° 300 Seiten

Herausgeber: Aktionsplattform Bürgerdemokratie statt Parteiendiktatur

Erscheinungstermin Juli 2019

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Beschreibung

Wer bietet weniger? Die BUWOG als Schnäppchen, ein Sittenbild der Republik

„Ist unsere Republik ein Geschäftsmodell?“
und
„Steht der Rechnungshof dabei auch noch Schmiere?“

Tatsache ist: Grasser hat unter Schüssel fast 62.000 Bundeswohnungen privatisiert und sich dabei nicht geniert, das ganze Volk über den Tisch zu ziehen.
Wenn man fast 62.000 Wohnungen mit dem damals aktuellen Quadratmeterwohnungspreis multipliziert kommt man locker auf eine Summe von über 5 Milliarden Euro. Allerdings waren offenbar weder die Regierung, noch das Parlament, nicht einmal der Rechnungshof in der Lage, diese Rechnung anzustellen. Verkauft wurden die Wohnungen um 961.000.000 €. Zusätzlich zu diesem Kaufpreis erfolgte die Übernahme der auf den 61.864 Wohnungen lastenden Schulden in Höhe von 1.436,40 Mill. EUR, so dass das Gesamttransaktionsvolumen 2.452,68 Mill. EUR betrug.
Wahrlich ein gutes Geschäft für den Käufer, jeder hätte gerne eine so günstige Eigentumswohnung. Es geht die Mär, dass zahlreiche Mitwirkende an diesem Deal mit BUWOG Eigentumswohnungen beglückt wurden.
Grasser hat sich dabei noch besondere Lorbeeren verdient, indem er den Verkauf der Wohnungen in mehreren angebotenen Paketen sicherheitshalber verhindert hat. Dies hätte nämlich einen Mehrerlös von 140.000.000 € erzielt. Auch die letztendlich, klammheimliche Aufhebung der sogenannten „Einweisungsrechte“ dürfte auf sein Konto gehen. Die Ministerien könnten wahrscheinlich heute noch Wohnungskontingente mit ihren Mitarbeitern belegen. Durch die Einweisungsrechte wurden außerdem schon im Vorfeld ausländische Investoren abgeschreckt. Wer kauft schon eine Wohnung, die er nicht selber belegen kann?
Natürlich alles im Dienste der Republik und des Nulldefizits – Wir brauchen keinen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, sondern eine funktionierende Justiz. Die Staatsanwaltschaft profiliert sich offenbar immer mehr als „Täterschutzkartell“.

Hilfe, Herr Brandstetter – es brennt!

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